Konflikte wirken oft festgefahren – bis man beginnt, wirklich offen miteinander zu sprechen.In der Mediation entsteht ein Raum, in dem Menschen sagen können, was sie bewegt,und hören, was sie sonst überhören. 💬
In Konflikten sehen wir oft nur das, was laut ist: Wut, Enttäuschung, Verletzung.Doch hinter jedem Ärger steckt etwas Tieferes – ein Wunsch, ein Bedürfnis, ein Wert, der wichtig ist. 💬
Friedemann Schulz von Thun ist einer der meist zitierten Kommunikationswissenschaftler, zumindest im deutschsprachigen Raum. Von ihm stammen das bekannte Kommunikationsquadrat (Miteinander Reden 1), das innere Team (Miteinander Reden 3), die 8 Kommunikationsstile (Miteinander Reden 2) und das Werte- und Entwicklungsquadrat (Miteinander Reden 2). Wohl keine Mediationsausbildung, die ohne diese Erkenntnisse auskommt.
Wir können nicht anders! Schon Kinder antworten, wenn sie beim Streiten angetroffen werden: „Der andere hat angefangen!“ Und als Erwachsene machen wir es genauso.
In einem früheren Posting hatte ich auf das Buch von Christian-Rainer Weisbach „Professionelle Gesprächsführung“ hingewiesen. In dem gleichen Buch unterscheidet er vier Arten des Zuhörens:
Sowohl die anwaltliche Tätigkeit als auch die Mediation beruhen zum größten Teil auf Kommunikation. Kenntnisse der Grundlagen von Kommunikation bzw. gute Kenntnisse und das Beherrschen der kommunikativen Werkzeuge sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Mediation und auch im Beratungsbereich.