Wann ist ein Konflikt gelöst? Wenn das Gericht ein Urteil verkündet hat (und es rechtskräftig wird? Wenn das Gericht die Parteien zum Vergleich nötigt? Wenn sich die Parteien geeinigt haben?
Der Kollege Hänsch berichtet hier von einer überaus netten Mandantin, die dann das Mandat für einen Spottpreis beendet haben wollte. Aus dem Blogpost entnehme ich, dass hier die Mandantin wohl schon auf die entstehenden Vergütungsforderungen hingewiesen wurde. Bei dem im Post erwähnten Nachfolger scheint das nicht unbedingt der Fall gewesen zu sein.
Oftmals gehen Verhandlungsparteien viel zu unvorbereitet in eine Unterredung. Dabei ist gerade bei wichtigen und existenziellen Verhandlungen die Vorbereitung einer der wichtigsten Punkte, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Ein guter Verhandler wendet viel Zeit und Sorgfalt auf, um eine Verhandlung vorzubereiten. Welche Punkte sind hier wichtig?
Anwälte, Richter, Mediatoren und viele mehr streiten darüber, was der (in ihren Augen oft einzig) richtige Weg zur Konfliktbeendigung (-lösung?) ist. Für die Beteiligten im Konflikt ist aber der Weg nicht das entscheidende (hier ist nicht der Weg das Ziel) sondern das Ergebnis.
Das A und O eines guten Mandatsverhältnisses ist, dass der Mandant sich vom Rechtsanwalt verstanden fühlt. Meine Erfahrung (auch eigene als Anwalt) ist, dass die Rechtsanwälte überwiegend im Mandatsgespräch zu viel selbst reden und viel zu wenig auf die Bedürfnisse und Interessen des Mandanten eingehen. Das liegt daran, dass die Anwälte immer meinen, dem Mandanten
Zum Feiertag sollten wir einmal darüber nachdenken. Der technologische Fortschritt macht es möglich: Rechtsanwälte sind immer und überall erreichbar. Das Kanzleitelefon wird bei Abwesenheit auf das Handy umgeschaltet, per Smartphone erreichen uns E-Mails und SMS an jedem Ort und schreien nach Beantwortung. Durch entsprechende Programme können wir an jedem Ort auf unsere Akten zugreifen. Nichts
9 Stufen hat das Konflikteskalationsmodell von Friedrich Glasl. Demnach eskaliert ein Konflikt, wenn er nicht gelöst wird, von der Verhärtung bis zum „gemeinsam in den Abgrund“. Wann wird üblicherweise im Verlauf einer solchen Konfliikteskalation ein Anwalt beauftragt?
Tja, wohin geht die Anwaltschaft? Tobias Rötger hat sich in seinem Blogbeitrag hier Gedanken über den Ruf der Rechtsanwälte und deren Daseinsberechtigung gemacht. Hier beanstandet er das IKEA-Prinzip bei der Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen.
Von einer Justiz 2.0, sprich einer Justiz, die mit den heutigen Kommunikationsmitteln umgeht, sind wir offensichtlich noch weit entfernt und ich habe das Gefühl, dass sich da derzeit nicht allzuviel tut. Die Saarländischen Gerichte – um in der Heimat zu bleiben – sind immer noch nicht im Wege des elektronischen Rechtsverkehrs zu erreichen. Geht man