Kategorie: Allgemein

Wenn der Staatsanwalt nicht will…

Die Verteidigerin hatte im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen ihren Mandanten einen Antrag auf Beiordnung als Pflichtverteidigerin bestellt. Die Dezernentin der Staatsanwaltschaft hatte der Verteidigerin dann erklärt, dass sie keinen Antrag auf Beiordnung stellen werde. Auch nach näheren Ausführungen der Verteidigerin zur mangelnden Verteidigungsfähigkeit ihres Mandanten blieb die Staatsanwaltschaft bei ihrer Haltung.

Für das Denken bezahlen wir nicht

Auf dem Simple Justice Blog des New Yorker Strafverteidigers Scott H. Greenfield habe ich einen interessanten Gedanken gefunden. Unter dem Titel „No Code For Thinking“ weist er darauf hin, dass es kaum möglich ist, in einer Zeitabrechnung einfach Zeiten für das Nachdenken aufzuführen. Man muss diese Zeiten dann unter anderen Aktivitäten verstecken, wie etwa „Akte

Anwälte machen Kinder fett, ängstlich und gelangweilt

Das ist doch mal ein Vorwurf! Aber nicht bei uns sondern in den USA. Dort hat das Wall Street Journal mit einem Artikel beklagt, dass die Spielplätze für die Kinder in den USA zu sicher sind. Schadensersatzprozesse und Sicherheitsvorschriften haben dazu geführt, dass die Spielplätze kein Risiko mehr bieten. Deshalb seien sie für Kinder unattraktiv

Die hat doch den offenen Vollzug genutzt!

Offenbar für die Zeit nach dem Strafvollzug wollte eine Frau vorsorgen, die in Zweibrücken im offenen Vollzug einsaß. Also bestellte sie unter falschem Namen bei einem Geschäft zwei Schränke, eine Polsterecke und Lampen. Sie ließ alles an die  Adresse ihre Lebensgefährten liefern. Bezahlt wurde natürlich nicht.

Ohne Umschlag kein Mandatsgeheimnis

Mal wieder ein Blick über den Tellerrand zu unseren französischen Nachbarn: auch dort gibt es das Mandatsgeheimnis und die Verteidigerpost, die nicht einfach von der Justiz geöffnet und zur Kenntnis genommen werden darf. Hierbei darf man aber gewisse Konventionen nicht einfach übergehen.

Scheidungscoaching

Für viele Menschen ist eine Scheidung ein äußerst einschneidendes Erlebnis in ihrem Leben. Es müssen in diesem Zusammenhang weittragende Entscheidungen getroffen werden, über deren Auswirkungen man nicht so ganz im klaren ist. Oft wird über Unterhalt gestritten. Es geht darum, wo die Kinder ihren zukünftigen Lebensmittelpunkt haben sollen, wie das Umgangsrecht mit den Kindern ausgestaltet

Ganz schön teuer so ein Burn-Out

Wegen eines Beratungsauftrags musste ich mich gerade einmal mit den betrieblichen Kosten von Burn-Out beschäftigen. Das ist ganz schön heftig. Mittlerweile entfallen ca. 13,1 % der Fehltage auf psychische Erkrankungen (Quelle: Spiegel online). Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf rund 6,3 Milliarden € jährlich geschätzt (Quelle: www.welt.de).
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