Konflikte wirken oft festgefahren – bis man beginnt, wirklich offen miteinander zu sprechen.In der Mediation entsteht ein Raum, in dem Menschen sagen können, was sie bewegt,und hören, was sie sonst überhören. 💬
In Konflikten sehen wir oft nur das, was laut ist: Wut, Enttäuschung, Verletzung.Doch hinter jedem Ärger steckt etwas Tieferes – ein Wunsch, ein Bedürfnis, ein Wert, der wichtig ist. 💬
Projekte leben von Teamgeist, Klarheit und gemeinsamer Verantwortung.Doch wenn Konflikte auftreten, passiert schnell das Gegenteil:❌ Fronten verhärten sich,❌ Energie verpufft im Streit,❌ Zeit- und Kostenpläne geraten ins Wanken.
Mediand*innen verfügen bereits über alle Ressourcen, die sie zur Lösung ihres Konflikts benötigen.
Die Aufgabe von Mediator*innen ist es, diese Ressourcen zugänglich zu machen und den Rahmen zu schaffen, in dem sie wirken können.
So entstehen tragfähige Lösungen, die von den Beteiligten selbst entwickelt und getragen werden.
Konflikte können auf drei Arten beigelegt werden: Mit Macht, Recht oder Interessen. Eine gute Darstellung des Rades der klassischen Konfliktlösung finden sie hier. In der Mediation geht es darum, Konflikte kooperativ zu lösen. Grundlage hierfür sind die Interessen der Beteiligten. Aber was sind die Interessen z.B. in Gegenüberstellung zu einem Anspruch.
Die Frage nach dem Unterschied zwischen einem Gerichtsverfahren und einer Mediation wird häufig gestellt und in den Medien diskutiert. Adrian Schweizer hat zur Veranschaulichung das ‚Rad der Konfliktlösung‘ entwickelt, welches in seinem Werk ‚Konfliktlösung ohne Gericht – Wirtschaftsmediation, Coaching, Nachhaltigkeit‘ (zusammen mit Stefan Kracht, 2020, S. 50) dargestellt ist: