Kategorie: Mediation

Wo Mediation draufsteht muss nicht Mediation drin sein?!

Die Saarbrücker Zeitung berichtet hier vom glücklichen Ausgang einer als Mediation bezeichneten Vermittlung zwischen der Kleinstadt St. Inbgbert, dem Bauherren und der Bauunternehmung bezüglich des Ausbaus der alten Baumwollspinnerei zu einem Kulturzentrum. Erfreulich ist sicherlich, dass eine Einigung gefunden wurde. Nur war das keine Mediation und der von der Stadt als Mediator bezeichnete Rechtsanwalt weiß

Sie müssen nur böse gucken…

Wer seine Forderung in einer Verhandlung mit einem grimmigen stechenden Blick stellt, hat die Chance, ein besseres Ergebnis zu erzielen, als ein Verhandler, der freundlich oder neutral aussieht. Dies haben Forscher der Harvard University in einem Experiment heruasgefunden.

Nur mit Gesichtsverlust

Wenn man die derzeitige Debatte umd die PKW-Maut verfolgt, so ist das ein Musterbeispiel, wie man Verhandlungen nicht führen soll. Es zeigt sich, dass man beim üblichen Basarverhandeln (intuitives Verhandlungsmodell) letztlich immer an Galubwürdigkeit verliert.

Selbst dran schuld!

Ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, der gerade bei uns eine Ausbildung zum Mediator beendet hat, war anlässlich der Erläuterung  eines von ihm erstellten Sachverständigengutachtens bei einem Gericht in Bayern. Nach dem Termin kam er mit dem Richter ins Gespräch über Mediation. Der Richter öffnete einen Raum, in dem sich überall Akten stapelten und meinte:

Alles eine Frage des Vertrauens!

Wenn von Wirtschaftskonflikten die Rede ist, wird meist hinzugefügt, dass hier Emotionen (zumindest in aller Regel) keine Rolle spielten. Das ist aber schlichtweg falsch. Es mag zwar in Verfahren der Wirtschaftsmediation emotionsloser und sachlicher verhandelt werden als z.B. in einer Trennungs- und Scheidungsmediation. Tatsache ist aber, dass es auch hier um Emotionen geht.

Alle gewinnen!

Immer, wenn Mediation angepriesen wird, liest man, dass es darum geht, dass beide Parteien gewinnen (win-win-Ergebnis). Aber was heißt das eigentlich konkret und ist das immer möglich?

Denkmal einer Ehe

In Trennungs- und Scheidugnsmediationen ist meist Thema das gemeinsame Haus. Das gilt zumindest bei uns im Saarland, das bekanntlich die höchste Eigenheimdichte Deutschlands hat (sogar höher als in Baden-Württemberg). Aufgefallen ist uns dabei, dass viele der Häuser Denkmäler einer scheiternden Ehe sind.

Der Anspruch ist nicht das Interesse

Nein, es liegt nicht am Unvermögen von Richtern, das es bei Gericht in aller Regel nicht zu einer interessengerechten Konfliktlösung kommen kann. Das Problem ist, dass den Richtern nur die Akte vorliegt. In der Akte befinden sich nur die Schriftsätze mit den Anträgen. Aber die Anträge beinhalten (zumindest in den meisten Fällen) nicht das Interesse
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