In Konflikten scheint die Welt oft schwarz oder weiß: Ich habe recht, du hast unrecht. Punkt. Doch Mediation lebt von einer anderen Denkweise – einer, die Zwischentöne zulässt, Perspektiven öffnet und neue Möglichkeiten entstehen lässt. Das Zauberwort dafür heißt Kontingenz.
Mediation ist kein kompliziertes Verfahren, sondern ein klarer, menschlicher Weg, Konflikte zu lösen.
Erfahren Sie, warum Verständigung leichter ist, als viele glauben – und wie Mediation hilft, wieder ins Gespräch zu kommen.
Konflikte sind selten rein sachlich. Oft liegt unter der Oberfläche eine tiefere Schicht verborgen – die des Selbstwertgefühls. Ob jemand sich respektiert, gehört oder ernst genommen fühlt, entscheidet maßgeblich darüber, wie er oder sie auf Kritik, Widerspruch oder Ablehnung reagiert. Damit berühren Konflikte immer auch die Frage:
In einer Welt, die sich rasant verändert und in der Spannungen im beruflichen wie privaten Alltag zunehmen, scheint es, als würden Konflikte immer häufiger und intensiver auftreten. Ob in Unternehmen, Familien, Nachbarschaften oder politischen Debatten – viele Menschen erleben, dass Gespräche abreißen, Positionen sich verhärten und Verständigung immer schwieriger wird. Gerade in solchen Zeiten braucht
Wer in einem Sturm auf See gerät, braucht Orientierung – aber keinen Kapitän, der das Ruder übernimmt und den Kurs bestimmt. Genau so ist es in Konflikten: Menschen brauchen jemanden, der sie durch die Wellen führt, ohne für sie zu entscheiden. Hier beginnt die besondere Rolle des Mediators. Oft wird sie missverstanden – manche erwarten
Viele Menschen verbinden Konflikte sofort mit dem Gericht: Klagen, Schriftsätze, lange Verfahren – und am Ende ein Urteil, bei dem eine Seite gewinnt und die andere verliert. Doch es gibt eine Alternative: Mediation. Sie spart Zeit, Kosten und Nerven – und ermöglicht Lösungen, die Gerichte so nicht schaffen. Aber: Welche Rechtsstreitigkeiten eignen sich für Mediation?