Ein wesentlicher Aspekt, der die Mediation von anderen Verfahren abhebt, ist die Freiwilligkeit. Doch warum ist Freiwilligkeit so entscheidend für den Erfolg einer Mediation?
Systemische Mediation ist ein integrativer Ansatz, der auf systemischen Prinzipien basiert und darauf abzielt, Konflikte in ihren komplexen Zusammenhängen zu verstehen und zu lösen. Dieser Mediationsansatz berücksichtigt nicht nur die direkten Konfliktparteien, sondern auch deren Beziehungen und das Umfeld, in dem der Konflikt stattfindet.
Der Blogbeitrag betont die Bedeutung der BATNA (Best Alternative to a Negotiated Agreement) in Verhandlungen, wie im Harvard-Konzept beschrieben. Eine starke BATNA gibt Verhandlungspartnern mehr Sicherheit und Flexibilität. Das Verhalten von Friedrich Merz und Markus Söder wird kritisiert, da sie ihre Verhandlungsposition durch Einschränkung ihrer Wahlmöglichkeiten schwächen. Stattdessen sollten sie kreative Lösungen suchen, mehrere Vorschläge unterbreiten und Flexibilität zeigen, um bessere Verhandlungsergebnisse zu erzielen.
Seit der Auflösung des Landesinstituts für Präventives Handeln im Jahr 1922 werden im Saarland keine Lehrer*innen mehr zu Mediator*innen ausgebildet. Dies hat zur Folge, dass bestehende Schulmediationsangebote aufgrund fehlender Ausbildungen und dem baldigen Ruhestand der aktuell zuständigen Lehrkräfte auslaufen könnten. Dabei ist Mediation in Schulen heute wichtiger denn je, da sie zu einem besseren Schulklima beiträgt und Mobbing vorbeugt.
Systemisches Denken ist meiner Meinung nach die Grundlage der Mediation. Allerdings taucht systemisches Denken in den Inhalten der Ausbildung zum zertifizierten Mediator mit keiner Silbe auf. Über die Qualität dieses Kurrikulums lässt sich ohnehin streiten, da es auch kaum Raum für moderne pädagogische Konzepte lässt. In der von uns angebotenen Ausbildung nimmt systemisches Denken aus
Seit Donald Trump sowohl als Hauptdarsteller einer Reality-Show als auch in der Fortsetzung auf der politischen Bühne auftritt, scheint die wirkliche Verhandlungskunst immer mehr verloren zu gehen. Seitdem wird Brinkmanship als bevorzugte Verhandlungsstrategie genutzt mit dem Ergebnis, dass letztlich schlechtere Verhandlungsergebnisse erzielt werden.
Wenn zwei Personen sich mit hochrotem Gesicht gegenüberstehen und sich anschreien, bedarf es nicht viel an Wissen um zu erkennen, dass ein Konflikt vorliegt. Andere vorhandene Konflikte sind nicht so einfach zu erkennen. Also was ist ein Konflikt? Wenn zwei sich streiten? Ab wann wird denn eine Diskussion als Streit definiert?
In der Mediation erfordert die Präsenz von Gewalt besondere Aufmerksamkeit und Können des Mediators, wobei insbesondere zwischen physischer und psychischer Gewalt unterschieden werden muss. Es ist wichtig, dass die Mediatoren die Autonomie der Beteiligten sicherstellen und bei Bedarf auf Einzelgespräche oder andere Konfliktlösungsmethoden zurückgreifen. Psychische Gewalt, die schwerer zu erkennen ist, muss ebenfalls ernst genommen und validiert werden, um einen sicheren und vertrauensvollen Raum zu schaffen.