Kategorie: Mediation

Der „Unterschied, der den Unterschied macht“: Warum Bewegung in der Mediation nur durch Irritation entsteht

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Konfliktgespräche stundenlang auf der Stelle treten? Man tauscht Argumente aus, man klärt Positionen, und doch fühlt es sich an, als würde man in zähem Sirup waten. Der Grund dafür ist oft systemischer Natur: Dem System (dem Konflikt zwischen den Parteien) fehlt ein entscheidender Impuls zur Veränderung –

Mediative Elemente für den Alltag: Wie wir Konflikte leichter, klarer und wertschätzender gestalten können

Konflikte gehören zum Alltag – im Beruf, Zuhause, in Partnerschaften oder im Freundeskreis. Die meisten eskalieren nicht, weil Menschen böse Absichten haben, sondern weil sie sich missverstanden, übergangen oder nicht gehört fühlen. Genau hier entfaltet Mediation ihre besondere Kraft. Und das Erstaunliche: Die stärksten mediationsbasierten Elemente funktionieren auch ohne Mediator:in – mitten im Alltag. Es sind kleine Schritte, die große Wirkung haben: eine Sekunde innehalten, eine Ich-Botschaft statt eines Vorwurfs, eine neugierige Frage, ein Reframing, ein klarer Fokus auf das, was beiden wichtig ist. Wer mediativ handelt, schafft nicht nur Lösungen, sondern auch Verbindung, Ruhe und Wertschätzung. Mediation ist nicht nur ein Verfahren – sie ist eine Haltung, die den Alltag leichter macht.

Wenn Paradigmen den Konflikt bestimmen – und wie Mediation neue Sichtweisen öffnet

Konflikte entstehen selten aus dem Nichts. Meistens prallen nicht nur unterschiedliche Interessen aufeinander, sondern vor allem unterschiedliche Sichtweisen, Erwartungen und Denkrahmen. In der Mediation nennen wir diese oft verborgenen inneren Landkarten Paradigmen. Sie entscheiden darüber, wie Menschen Konflikte wahrnehmen, bewerten und bearbeiten – und sie bestimmen maßgeblich, ob eine Lösung überhaupt denkbar ist.
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