Kategorie: Mediation

Sind alle Konflikte letztlich ein Kampf um die Weitergabe unserer Gene?

Konflikte gehören zum Menschsein — doch sind sie wirklich auf biologische Konkurrenz und die Weitergabe unserer Gene zurückzuführen? Dieser Beitrag zeigt, warum evolutionäre Erklärungen zwar helfen können, Konflikte besser zu verstehen, für ihre Lösung jedoch nur begrenzte Bedeutung haben. Stattdessen stehen in der Mediation Bedürfnisse, Beziehungen, Wahrnehmungen und unterschiedliche Wirklichkeitskonstruktionen im Mittelpunkt. Erfahren Sie, wie Mediation dabei unterstützt, Konflikte nachhaltig zu klären und aus festgefahrenen Interaktionsmustern auszusteigen.

Gerechtigkeit in der Mediation – Warum es nicht darum geht, „Recht“ zu bekommen

Gerechtigkeit ist eines der stärksten Motive, mit denen Menschen in eine Mediation kommen. Viele erwarten, dass endlich „Recht gesprochen“ wird und das erlittene Unrecht anerkannt wird. Doch genau hier unterscheidet sich Mediation grundlegend von gerichtlichen Verfahren: Es geht nicht darum, wer Recht hat, sondern darum, was für beide Seiten als fair erlebt wird. Mediation schafft keine juristische Gerechtigkeit, sondern Verfahrens- und Beziehungsgerechtigkeit – durch Gehört-werden, Verstanden-werden und aktive Beteiligung am Lösungsprozess. Dadurch entstehen tragfähige Vereinbarungen, die sich stimmig anfühlen, selbst wenn sie nicht dem ursprünglichen Gerechtigkeitsempfinden entsprechen. Warum sich Mediation deshalb oft „gerechter“ anfühlt als ein Urteil, zeigt dieser Beitrag.

Der „Unterschied, der den Unterschied macht“: Warum Bewegung in der Mediation nur durch Irritation entsteht

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Konfliktgespräche stundenlang auf der Stelle treten? Man tauscht Argumente aus, man klärt Positionen, und doch fühlt es sich an, als würde man in zähem Sirup waten. Der Grund dafür ist oft systemischer Natur: Dem System (dem Konflikt zwischen den Parteien) fehlt ein entscheidender Impuls zur Veränderung –
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